Die Mitglieder der Yoga-Gruppen der Pfarrei haben am 15. Sonntag im Jahreskreis die Mitgestaltung des Sonntagsgottesdienstes übernommen. Es wurde daraus ein besonderer Familiengottesdienst.
Viele große und kleine Gläubige hörten aufmerksam zu, als die Frauen der Yoga-Gruppen der Pfarrei über das Sonntagsevangelium nachdachten. Normalerweise nimmt man als Gepäck alles mit, was man auf einer Reise gut brauchen kann: bei einer Wanderung eine gute Brotzeit, etwas zu Trinken, Schuhe und Kleidung zum Wechseln.
„Den Jüngern Jesu wird es ähnlich ergangen sein, als sie von Jesus auf Missionsreise geschickt wurden“, so dachten die Frauen nach. Dennoch schickte er sie ohne Reiseutensilien los. Doch eines erschien den Frauen interessant: Jesus schickte die Jünger zu zweit los, also nicht allein. Gemeinsam werden sie seine Mission erfüllen können, vom Reich Gottes zu erzählen, auch wenn sie nicht für jede Herausforderung vorbereitet sind.
Zu zweit schickt Jesus die Jünger auf Missionsreise, weil sie sich gegenseitig stützen und einander helfen können. Jesus setzt also nicht auf genügend Geld, Material und Ausrüstung, sondern auf die Gemeinschaft von Menschen.
Christinnen und Christen sind füreinander verantwortlich und füreinander da – daran erinnerte das Predigtanspiel die Gottesdienstbesucher. Der größte Schatz der Gemeinde Jesu sind die Menschen, Frauen und Männer, Kinder und Erwachsene. Sie sind die Zeugen seiner Botschaft von Gottes Reich, wenn sie füreinander da sind und gemeinsam seinen Auftrag erfüllen. Wenn sie so unterwegs sind, dann können sie auch für andere heilsam werden und Kranke heilen, Versöhnung stiften, Frieden bringen.
Den Sonntagsgottesdienst gestaltete die Band „Joy“ musikalisch und unterstrich die Feier mit gut ausgewählten und stimmungsvoll gespielten und gesungenen Liedern.





