Am Samstag war es wieder so weit: Ministrantinnen und Ministranten aus dem gesamten Dekanat Regensburg-Stadt machten sich gemeinsam auf den Weg, um beim Dekanatsminitag spannende und sonst verschlossene Orte in der Regensburger Altstadt zu entdecken. Unter dem Motto „Verschlossene Türen öffnen sich für Dich – im Heiligen Jahr auch in Regensburg!“ ging es darum, Neues zu erleben, Altbekanntes mit anderen Augen zu sehen – und Gemeinschaft zu spüren.
Ein besonderer Auftakt unter dem Sternenhimmel
Gestartet wurde der Tag in St. Michael, am Eingang des Domkreuzgangs. Unter einem symbolischen „Sternenhimmel“ kamen alle Ministrantinnen und Ministranten zur gemeinsamen Andacht zusammen.
Nach der Einstimmung wurden die Teilnehmenden in vier Gruppen mit jeweils rund 15 Personen aufgeteilt, die dann im Rotationsprinzip durch die fünf Stationen zogen.
Die Ministranten aus Burgweinting waren gemeinsam mit der Gruppe aus Herz Marien unterwegs, aber auch aus anderen Pfarreien des Dekanats kamen Gruppen zusammen. Insgesamt nahmen rund 60 Kinder und Jugendliche teil – ein Tag voller Entdeckungen, Begegnungen und Freude über das, was sich hinter einer geöffneten Tür alles verbergen kann.
Auf Spurensuche hinter verschlossenen Türen
An jeder Station wartete ein neuer, spannender Ort – und symbolisch auch eine verschlossene Tür.
- In der Hauskapelle des Kolpinghauses erfuhren die Kinder und Jugendlichen durch Herrn Seitel, wie das Kolpingkloster im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und welche Geschichte die historische Wandtafel erzählt.
- In der sonst nicht zugänglichen Erhardi-Kapelle erwartete die Minis ein besonderer Moment: Einmal in einem Raum stehen, der sonst fast nie betreten werden darf. Heute führt der Weg nach unten. Ein Fenster verrät, die Kapelle war nicht immer unterirdisch..
- Im Niedermünster führte eine Reise in die Vergangenheit hinab in die römischen Ausgrabungen. Die Domführerinnen vom Museum am Domplatz 5 erklärten eindrucksvoll, was sich unter den alten Mauern verbirgt.
- In der stillen Maria-Längs-Kapelle konnten die Minis zur Ruhe kommen. Für viele war dieser Ort ein Moment der persönlichen Stille mitten im geschäftigen Tag.
- Zum Abschluss führte der Weg in die Auergasse 10, ins „Klösterl“. Dort erwartete die Kinder eine kleine Ausstellung zur Pilgergeschichte. Besonders beliebt war das kleine Andenken: eine Pilgerfigur aus Ton, die jedes Kind als Erinnerung mit nach Hause nehmen durfte.
Gemeinschaft und Freude zum Abschluss
Zum Abschluss versammelten sich alle Gruppen im Garten von St. Emmeram. Die Minis stärkten sich bei Tee und Brezen, die von der Jugendstelle und den Malteser-Ehrenamtlichen vorbereitet wurden.
„Verschlossene Türen öffnen sich für Dich“ – das Motto wurde lebendig:
Ein Tag, der zeigte, dass man manchmal nur den Mut braucht, eine Tür zu öffnen – und schon wartet dahinter etwas ganz Besonderes.





