Am 11. November, dem Gedenktag des Heiligen Martin, kamen zahlreiche Familien mit Kindern auf dem Kirchplatz zusammen, um den bekannten Heiligen des Teilens und er Nächstenliebe zu feiern. Ein Pferd spielte dabei eine ungeahnte Rolle.
Die Erzieherinnen, Erzieher und Kinderpflegerinnen des Kinderhauses hatten zusammen mit ihren Kindern die Martinsfeier schon Tage vorher geprobt: Martinslieder singen, die Geschichte über das Teilen hören, ein Martinsspiel einstudieren. Auch der Elternbeirat des Kinderhauses war schon Tage vorher unterwegs, um sich um das leibliche Wohl der Teilnehmenden zu kümmern.
Das Martinspiel war in diesem Jahr etwas ganz Besonderes: Die Martinsgeschichte wurde aus der Perspektive des Reittiers von St. Martin erzählt. Das Pferd des Heiligen Martin erzählte ganz überrascht von den Ereignissen, die sich an jenem eisigen Winterabend auf den Straßen abspielte. Sein Reiter bemerkte die Not eines Bettlers und teilte mit ihm seinen Mantel. Dem Reittier wurde schnell klar: „Warm wird’s nicht nur vom Fell – sondern auch vom Teilen“.
Die Ministrantinnen und Ministranten der Pfarrei hatten es sich dieses Jahr vorgenommen, die Martins-Gebäcke für alle teilnehmenden Kinder zu backen. Schon Tage vorher trafen sie sich, um über 500 Plätzchen in Form von Gänsen zu backen. Natürlich waren einige von Ihnen auch bei der Martinsfeier dabei und ließen es sich nicht nehmen, die liebevoll gepackten Tüten mit Gebäck an die Kinder auszuteilen. Schnell waren die Leckereien ausgegeben.
Mit Laterernenumzug, Gebeten und Liedern wurde die Feier beschlossen. Die Mütter und Väter des Elternbeirates hatten schon warme Getränke und etwas zu Essen vorbereitet und freuten sich über die kleinen und großen Besucher am Stand im Pfarrheim.










