Die letzte Gehmeditation war für alle Teilnehmenden wieder ein bewegendes Erlebnis. Das Thema Kreis hat begleitet: Anfang und Ende, das Unendliche, das sich im Advent mit seinen vier Kerzen verdichtet: vier Wochen bis Weihnachten, vier Lichter, die uns Schritt für Schritt näher zum Fest führen. Gemeinsam gehen, die Natur spüren, sich selbst spüren.

Das Licht und das Düstere, der Nebel, der umfängt; all das wird Teil der Meditation. Die Teilnehmenden traten in den Nebel ein und erfuhren die Nähe von Hell und Dunkel, von Sichtbarkeit und Geheimnis.

Die Marienkapelle, in schönes Licht getaucht, wurde zum Symbol: ein Ort der Sammlung, der Geborgenheit. Und im Dunkeln, in der Klangmeditation, durften alle eintreten in ein Farbenbad – eine stille Feier, die uns innerlich leuchten ließ.

So bleibt die Gehmeditation ein Weg, der Menschen verbindet: mit der Natur, mit sich selbst, mit dem Licht, das auch im Dunkel gegenwärtig ist, wie Johannes es schreibt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12)

Claudia Schmid

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