Die AchtsamZeit stand unter dem tiefen Motto: Jeder Ton ist berechtigt, jeder hat seinen Platz. Jede Stimmung gehört zu uns, ob laut oder leise, kraftvoll oder schwach, hell oder dunkel. Der Raum der Stille bot wieder den geeigneten Rahmen dafür.

In der gemeinsamen Meditation wurde erfahrbar, dass selbst die Disharmonie eine Brücke sein kann. Sie verbindet Gegensätze und öffnet Räume für Versöhnung. Aus vielen Tönnen entstand ein Klangteppich, der die Teilnehmenden getragen hat wie eine stille Reise nach innen.

So wurde spürbar: Jedes Menschen Klang erfüllt nicht nur die Welt, er führt auch in die eigene Tiefe. Jeder Ton wurde zum Schritt auf dem Weg, jede Pause zum Atemraum, jede Schwingung zum Spiegel der Seele. Es war eine Klangreise, die daran erinnerte: Wir alle sind Teil der Welt, in der jede Stimme zählt und jede Stimmung willkommen ist. Meditation und Musik verschmolzen zu einem Gebet ohne Worte, zu einer Erfahrung von Einheit und Resonanz.

Claudia Schmid

Teile diesen Beitrag mit guten Freunden: