Der heutige Familiengottesdienst stand ganz im Zeichen von Mut, Licht und Hoffnung. Feierlich zogen die Pfadfinder wieder mit ihrer Fahne und dem Friedenslicht in die Kirche ein und setzten damit gleich zu Beginn ein sichtbares Zeichen für Frieden und Gemeinschaft.

Schon beim Betreten der Kirche fiel ein neues Element ins Auge: Das neue Kunstwerk hat teilweise bereits Einzug gehalten. Der Strohballen aus Keramik stand heute erstmals in der Kirche und lud zum Hinschauen und Nachdenken ein.

Zur Predigt setzte sich Pfarrer Hoch gemeinsam mit den Kindern auf die Altarstufe. Anschaulich sprach er über Mut – einen Mut, der wie ein Licht ist, das wieder zu brennen beginnt, auch wenn es zuvor dunkel war. Dabei nahm er die Kinder gedanklich mit zum Starlight Express und erzählte von der Lokomotive Rusty, die mutlos ist, aber durch Ermutigung wieder Licht und Kraft findet. Zugleich richtete Pfarrer Hoch eine nachdenkliche Frage an die erwachsenen Gottesdienstbesucherinnen und -Besucher:
„Wer hat noch Hoffnung auf Frieden in der Welt?“
Eine Frage, die viele spontan verneinen würden. Doch das Bild vom Licht machte Mut: Wir dürfen Hoffnung haben – auch auf das scheinbar Unmögliche.

Eine besondere musikalische Note erhielt der Gottesdienst bei der Kommunionausteilung und beim Auszug: Die Orgel wurde dabei von einer Geige begleitet und verlieh diesen Momenten eine besonders feierliche und berührende Atmosphäre.

Am Ende des Gottesdienstes wurde das Friedenslicht an die Gemeinde verteilt – als Zeichen des Mutes, das Licht weiterzutragen.

Besonders die Kinder konnten sich auch diesmal aktiv beteiligen: Sie durften einen Engel schleifen, der von einem Holzstab ausgeschnitten wurde. Am Ende entsteht daraus ein Christbaumanhänger – ein kleines, aber bleibendes Zeichen dieses Gottesdienstes. Passend dazu spielte auch im Evangelium ein Engel eine zentrale Rolle: Er ermutigt Josef und schenkt ihm Vertrauen und Hoffnung.

Nach dem Gottesdienst lud die Espressobar Francesco erneut zum Verweilen ein. Viele nutzten die Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch zu kommen und den Vormittag in Gemeinschaft ausklingen zu lassen.

Ein Familiengottesdienst, der Klein und Groß ermutigt hat und noch lange nachwirkt.

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