Am 2. Fastensonntag, dem 1. März 2026, wurde der Gottesdienst musikalisch und dem liturgischen Charakter der Fastenzeit entsprechend vom Kirchenchor gestaltet. Dieser trug mit seinen Beiträgen zu einer ruhigen, konzentrierten Atmosphäre bei.

Die musikalische Gesamtleitung lag dabei in den Händen von Daniela Guimarães, die den Chor sicher und mit feinem Gespür für die unterschiedlichen Stile führte und auch die Kantorengesänge vortrug. An der Orgel begleitete Wolfgang Hörlin den Gottesdienst einfühlsam und zuverlässig.

Einen besonderen Schwerpunkt setzte der Kirchenchor mit der „Missa octavi toni“ von Orlando di Lasso (1532 – 1594). Sie ist ein exemplarisches Werk der späten Renaissance und zeigt Lassos hohe kontrapunktische Meisterschaft. Aus der Messe erklangen das Kyrie, das Sanctus mit Benedictus sowie das Agnus Dei.

Der Ruf vor dem Evangelium, vorgetragen von der Kantorin, fügte sich ruhig und unaufdringlich in den liturgischen Ablauf ein. Zur Gabenbereitung sang der Kirchenchor das moderne geistliche Lied „Transfiguration“ mit Text von Brian Wren und Musik von Ricky Manalo. Dieses Werk setzte einen meditativen Akzent. Inhaltlich greift es das Thema der Verklärung auf.

Zur Kommunion erklang „Dominus Lux Mea“ von Johannes Köppl, ein ruhiges und lichtvolles Chorstück, das Raum für innere Sammlung eröffnete.

Der Gemeindegesang rahmte den Gottesdienst in bewährter Weise ein und ermöglichte der versammelten Gemeinde eine aktive musikalische Beteiligung.

(unterstützt durch KI)

Der Kirchenchor am ersten Fastensonntag
Foto: Bock
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