13 Kinder der Pfarrei erklärten sich zur Kandidatur für den Kinder-Pfarrgemeinderat bereit. Jetzt trafen sich ein Teil der Kinder zum ersten Mal, um erste Projekte zu planen.

Die Freude war groß über die gelungene Wahl. Zum ersten Mal kamen die Neugewählten zur gemeinsamen Sitzung zusammen und stellten sich als erstes einander vor. Mit einem Glas Apfelsaft stießen die jungen Rätinnen und Räte auf die gelungene Wahl an.

Die buntgemischte Kindergruppe begann darauf sofort seine Arbeit aufzunehmen und diskutierte engagiert Ideen, die sie in der Pfarrei verwirklichen möchten. Sehr kreativ und selbstbewusst erzählten sie, was ihnen wichtig sei und am Herzen läge.

Die Ideen reichten von einer Spielekiste und Aktionen nach dem Sonntagsgottesdienst bis zu Turnieren und Aktionen beim Pfarrfest, Spendenaktionen, Kuchenbacken für einen guten Zweck und vieles mehr. Die Kinder fänden es schön, wenn sie nach dem Gottesdienst im Pfarrgarten gemeinsam spielen könnten – während ihre Eltern sich noch gemeinsam unterhalten. Springseile, Softbälle, Federballspiele, Wikinger-Schach – die Kinder fanden vieles, was ihnen und anderen Kindern gefallen könnte. Eine Spielekiste, die mit all diesen Dingen bestückt ist, soll ihr erstes Projekt werden.

Gesagt, getan: die Gruppe beschloss, alle große und kleine Gottesdienstbesucher einzubinden und zu bitten, Spielmaterial, das sie nicht mehr brauchten, aber noch in Ordnung wäre, für die Spielekiste bereitzustellen. Jedes Kind, jeder Erwachsene kann mitmachen und unterstützen. Die Aktion wird am Palmsonntag vom Kommunikationsteam des Kinder-Pfarrgemeinderates nach dem Gottesdienst vorgestellt.

Neben den Ideen für zukünftige Projekte wurde über die Organisation des Kinder-Pfarrgemeinderats gesprochen. Ein kleineres Team aus der Kindergruppe solle die Sitzungen vorbereiten und leiten, das Eltern-Team soll im Hintergrund unterstützen und alle Kinder sollen sich an den Projekten beteiligen können.

Ein erstes Projekt für die Kinder der Pfarrei ist bereits entstanden und beginnt seit einigen Tagen zu wachsen: Eltern und Kinder hatten gemeinsam im Pfarrgarten ein Weiden-Tipi aufgestellt und gestaltet. Der Pfarrgarten soll damit kinderfreundlicher werden: Gruppenstunden und Aktionen der Ministrantinnen und Ministranten, Pfadfinderinnen und Pfadfinder und des Kinder-Pfarrgemeinderates sollen hier den Platz finden, den Kinder brauchen. Ein schönes Bild für den konstruktiven Anfang, der damit gemacht ist.

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