Den Palmsonntagsgottesdienst gestaltete die Band „Effata“ musikalisch. Das Lied, das sie zum Einzug in die Kirche beim Palmsonntags-Gottesdienst sang und spielte, ließ aufleuchten, um welchen anderen König es hier geht: einen König, der auf einem Esel reitet.
Zum Palmsonntags-Gottesdienst versammelten sich die meisten Gläubigen auf dem Kirchplatz. Dort wurde das Evangelium vorgetragen, das dem Tag den Namen gibt: Jesus zog in die Stadt Jerusalem ein, umjubelt als König und Messias. Die Menschen breiteten ihm Kleider und Palmen aus. Doch dieser König kommt anders als erwartet in seine Stadt: „Er ist sanftmütig und er reitet auf einer Eselin und auf einem Fohlen, dem Jungen eines Lasttiers.“ (Mt)
Die versammelte Gemeinde zog bewusst gemeinsam in die Kirche ein, um damit zu sagen: auch wir folgen diesem ‚ganz anderen‘ König.
Im Gottesdienst wurde in den Lesungen und im von Kindern vorgetragenen Passionsspiel deutlich, was das Anders-sein des Königs, Jesus, bedeutet: „Er war gehorsam bis zum Tod am Kreuz.“ Traditionell wird am Palmsonntag die Leidensgeschichte (Passion) vorgetragen, um damit seinen Weg in den Blick zu nehmen: Wir folgen nicht blindlings einem beliebigen Herrscher, wir folgen einem, dessen größte Macht die Liebe und die Hingabe sind.
Beim Palmsonntags-Gottesdienst wurden auch die Erstkommunion-Kreuze gesegnet und an die Erstkommunion-Kinder verteilt; die Kreuze tragen die Kinder an ihrem Erstkommuniontag. „Wir Christen tragen das Kreuz um den Hals, nicht als Schmuckstück, sondern als Zeichen unserer Freundschaft zu Jesus“, so Pfarrer Hoch.
Am Ende des Gottesdienstes wurde allen gedankt, die sich besonders engagiert hatten: den Eltern und Kindern, die das Passionsspiel geprobt und vorgetragen hatten, der Band „Effata“, dem Frauenbund für das Basteln der Palmbuschen und allen an der Liturgie Beteiligten. Nur so wurde es ein festlicher und lebendiger Gottesdienst für die gesamte Gemeinde.


























