Unter dem Motto „Türen öffnen – Stimme hören – Leben finden“ stand die jüngste Blaue Stunde in St. Franziskus.

Bereits zu Beginn setzte Pfarrer Kronthaler ein eindrückliches Zeichen: An der großen Kirchentür angekommen, schloss er diese bewusst auf, klopfte hörbar an und lenkte so die Aufmerksamkeit der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher auf das Leise und oft Überhörte.

In seiner Predigt griff er das Evangelium aus Johannes (Joh 10,1–10) auf, in dem Jesus sich selbst als die Tür bezeichnet. Dabei wurde deutlich: Jesus ist nicht nur derjenige, der Türen öffnet, sondern er ist die Tür selbst.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von einem Ensemble aus dem Kirchenchor St. Anton gestaltet. Über 20 Sängerinnen und Sänger, begleitet von Querflöte und Saxophon, erfüllten die Kirche mit klangvoller Musik, die auch zum Mitsingen einlud. Besonders die bekannten Taizé-Lieder trugen zu einer dichten und zugleich ruhigen Atmosphäre bei.

Im stimmungsvollen blauen Licht konnten viele Besucherinnen und Besucher zur Ruhe kommen und den Sonntag bewusst ausklingen lassen. Im Anschluss blieb noch Zeit, vor der Kirche miteinander ins Gespräch zu kommen und die besondere Atmosphäre nachwirken zu lassen.

Ein Blick voraus: Die nächste Blaue Stunde findet am 26. Juni wie gewohnt um 20 Uhr statt. Vorbereitet wird sie von pastoralen Mitarbeiterinnen aus der Diözese, Pfarrer Hoch wird bei der Messe zelebrieren. Für die musikalische Gestaltung sorgt diesmal ein Akkordeonorchester.

Wer bereits früher Zeit hat, ist herzlich eingeladen, schon um 18:30 Uhr am Workshop „Franziskus for Future“ in der Pfarrei teilzunehmen. Benedikt Siebauer (Vorstandschaft von Psychologists for Future) gibt einen Vortrag mit Workshopanteil zum Thema Protest und Kommunikation in der Klimabewegung. Dabei wird auch ein Blick auf den heiligen Franziskus und seine Form des Protests geworfen. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Franziskusjahres statt und endet rechtzeitig zur Blauen Stunde – sodass der Abend stimmig im Gottesdienst ausklingen kann.

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