Der Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst mit einem abwechslungsreichen und klanglich vielschichtigen Programm, das diesmal in reiner Frauenbesetzung unter der Leitung von Daniela Guimarães zur Aufführung kam.

Zu Beginn erklang mit „God is so good“ ein traditionelles Lied aus Nigeria (in der Fassung von Bea Nyga). Mit seiner schlichten, eingängigen Struktur und der meditativen Wiederholung eröffnete es den Gottesdienst in ruhiger und zugleich freudiger Weise.

Als Zwischengesang folgte „Take a rest“ von Catrin Wolfer, ein modernes, klanglich zartes Stück, das durch seine harmonische Zurückhaltung und sanfte Linienführung einen Moment der inneren Einkehr schuf.

Zur Gabenbereitung wurde „Bist du traurig“ von Stephanos (Text: Henry W. Baker) dargeboten. Das Lied verbindet eine volksliedhafte Schlichtheit mit tröstendem Charakter und spricht in seiner direkten Ansprache besonders an.

Ein klassischer Höhepunkt des Programms war das Terzett „Hebe deine Augen auf“ aus dem Oratorium „Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy zur Kommunion. Mit seiner romantischen Klangsprache, den fließenden Melodien und der ausgewogenen Stimmführung setzte es einen ruhigen, zugleich erhabenen Akzent.

Als Danklied erklang „Komm zu mir“ („Come unto me“) von Chisom R. Chukwumerije und den Abschluss bildete „Keleya“, ein traditionelles Lied der Igbo. Mit seinen rhythmischen Elementen und der lebhaften Gestaltung brachte es noch einmal eine besondere Energie in den Gottesdienst und ließ die internationale Prägung des Programms deutlich werden.

Die Mehrheit der aufgeführten Stücke entstammt dem Repertoire des Weltgebetstages und spiegelte dessen Anliegen wider, musikalische Traditionen aus verschiedenen Kulturen in den liturgischen Raum einzubringen. Einzelne Stücke wurden zudem durch den klaren Klang der Querflöte und einer rhythmischen Begleitung am Cajon bereichert, was dem Gesamtklang eine besondere Lebendigkeit verlieh. Insgesamt gelang dem Chor und den Instrumentalisten eine eindrucksvolle Gestaltung, die sowohl musikalische Vielfalt als auch geistliche Tiefe erlebbar machte.

(unterstützt durch KI)

Frauenbesetzung des Kirchenchores mit Instrumentalisten am 3.Mai
Foto: Bock
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