Festlich und zugleich lebendig zeigte sich der Pfingstgottesdienst in St. Franziskus. Der Kirchenchor verlieh der Feier einen feierlichen musikalischen Rahmen und trug dazu bei, dass die Botschaft von Pfingsten spürbar wurde: Gottes Geist bewegt Menschen und schenkt neue Hoffnung.

In seiner Pfingstpredigt machte Thomas Müller Mut, den Blick nach vorne zu richten. „Manche Zeitgenossen“, so der Prediger, „behaupten, frührer wäre alles besser gewesen“. Aber allein die Vorstellung von einem Zahnarzt im Mittelalter behandelt werden zu müssen, ließe doch eher erschauern als dass sie heitere Gefühle auslöse. „Der Geist Gottes leitet an, nicht dem Gestern hinterherzutrauern, sondern das Morgen zu gestalten“, betonte der Prediger auch im Blick auf die Kirche. Pfingsten erinnere daran, dass Gottes Geist Menschen aufbrechen lasse und ihnen Kraft schenke, Neues zu wagen und Gemeinschaft zu leben.

Die Fürbitten wurden beim Pfingstgottesdienst in Anlehnung an das ‚pfingstliche Sprachenwunder‘ in der Bibel auch beim Gottesdienst in verschiedenen Sprachen gesprochen: deutsch, italienisch, vietnamesisch, polnisch und englisch. Dies machte deutlich, dass Gottes Geist die Menschen bewegen will, einander verstehen zu lernen.

Als kleines Zeichen der Hoffnung und des Wachsens wurden nach dem Gottesdienst Tütchen mit Samen der Wilden Malve verteilt – ein Dankeschön für die Spenden zugunsten von Renovabis. Außerdem konnten die Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher das Kunstwerk „Selig, die Frieden stiften“ von Fabian Rabsch bewundern, das der Kunstkreis für die nächsten vier Monate in die Pfarrkirche geholt hat.

Im Anschluss öffnete die espressoBAR francesco ihre Türen. Bei Espresso und Gesprächen kamen viele Besucherinnen und Besucher noch zusammen. Stühle und Tische vor der Kirche luden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Gemeinschaft nach dem Gottesdienst weiter zu pflegen.

(unterstützt durch KI)

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