Über drei Millionen Menschen gehören deutschlandweit zur Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und an diesem heißen Sommertag zeigte sich in St. Franziskus, wie lebendig ein Teil dieser großen Gemeinschaft in Regensburg ist.

Die Orts‑ und Kreisgruppe Regensburg hatte eingeladen, und schon beim Betreten des Pfarrsaals war spürbar, wie vertraut dieser Ort für viele geworden ist. Mitglieder erzählten, dass sie sich in St. Franziskus seit Jahren aufgenommen und heimisch fühlen, integriert, wertgeschätzt und dankbar für die offene Atmosphäre der Pfarrei.

Ein sorgfältig vorbereitetes Kuchenbuffet bildete den kulinarischen Mittelpunkt des Nachmittags. Die Auswahl war vielfältig und liebevoll gestaltet, und zwischen den Tischen entstanden Gespräche, die leicht und herzlich waren.

Musikalisch eröffnete ein Klavierkonzert den offiziellen Teil, gefolgt vom Frauenchor, der mit warmen Stimmen eine besondere Atmosphäre schuf und altes Liedgut preis gab. Die Musik verlieh dem Treffen eine Tiefe, die viele berührte.

Im Anschluss stellte die Landsmannschaft ihre Arbeitsfelder vor: Jugend‑ und Kulturarbeit, soziale Unterstützung, Ehrenamt, Seniorenarbeit, Netzwerkarbeit und Öffentlichkeitsarbeit. Seit 1956 ist die Gruppe in Regensburg aktiv und baut Brücken zwischen Generationen und Lebensgeschichten.

Nach dem offiziellen Teil blieb die Gemeinschaft noch beisammen. In kleinerer Runde wurde gelacht, erzählt und schließlich die Ziehharmonika ausgepackt. Die vertrauten Melodien füllten den Raum, und es entstand jene besondere Stimmung, die nur entsteht, wenn Menschen sich wirklich wohlfühlen. Ein Ausklang, der zeigte, wie sehr die Landsmannschaft in St. Franziskus angekommen ist.

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