Eigentlich sollte die Blaue Stunde unter freiem Himmel stattfinden. Doch das angekündigte Gewitter machte einen Strich durch diese Rechnung, sodass der Gottesdienst kurzerhand in die Kirche verlegt wurde. Der Regen ließ zwar noch lange auf sich warten, dennoch bot die Kirche einen guten Ort für den gemeinsamen Abend.
Trotz der sommerlichen Hitze waren viele Besucherinnen und Besucher gekommen. Das Liedblatt erfüllte dabei gleich zwei Aufgaben: Es lud nicht nur zum Mitsingen ein, sondern diente bei den hohen Temperaturen auch als willkommener Fächer.
Musikalisch wurde die Blaue Stunde vom 16-köpfigen Orchester des Akkordeonclubs eindrucksvoll gestaltet und verlieh dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.
Im Mittelpunkt stand das Thema Berufung. Mit einem Bibliolog hielt dabei eine für viele neue Form der Auslegung Einzug in den Gottesdienst. Zahlreiche Mitfeiernde beteiligten sich aktiv und ließen die biblischen Texte lebendig werden. Ein herzliches Dankeschön gilt den pastoralen Mitarbeiterinnen des Bistums, die mit dieser und weiteren Ideen neue Impulse in die Gestaltung eingebracht haben.
Auch nach dem Schlusssegen endete der Abend nicht sofort. Vor der Kirche blieben viele noch bei Getränken und guten Gesprächen beisammen. Der aufkommende Wind kündigte das Gewitter bereits an – doch der Regen wartete noch, sodass der gemeinsame Ausklang unter freiem Himmel möglich blieb.
So wurde die Blaue Stunde einmal mehr zu einem Abend, der Gottesdienst, Begegnung und Gemeinschaft auf besondere Weise miteinander verband.











