Mit Martin Kubetz (Klavier, Zither, Flöte) und Claudia Schmid (Gong, Klangschalen & Ocean Drum)
Vierzig Tage, das ist mehr als eine Zahl. Es ist ein Rhythmus, ein Weg, ein inneres Meer. Wie beim Fasten: Man lässt zurück, was schwer ist, man hört wieder das Eigentliche, man wird still und weit.
In dieser Klangreise verbinden sich Fasten und Meer: das Loslassen und das Tragen, das Schweigen und das Schwingen, das Vertrauen, dass das Boot hält auch wenn die Wellen höher gehen.
Klänge werden zu Nahrung, Stille wird zu Raum, und das Meer wird zum Spiegel der Seele.
Wenn das Meer den ersten Ton gibt
Der Abend begann mit einem sanften Rauschen: Die Ocean Drum öffnete den Raum wie eine Küste, an der man ankommt. Ein leises, rollendes Wellenbild, das sich über die Zuhörenden legte – nicht laut, sondern wie ein erster Atemzug des Meeres.
Dieses Rauschen war die Einladung: ein Boot zu betreten, das sich in die Nacht schiebt, ein Meer zu hören, das Geschichten trägt, ein Mehr zu spüren, das im Klang entsteht. Seine eigene Reise zu beginnen.
40 Tage über das Meer – eine Klangreise
Mit dem Klavier zeichnete Martin Kubetz die ersten Wege über das Wasser: melodische Linien, die wie Lichtspuren auf der Oberfläche glitten. Der Gong antwortete mit tiefem Horizont, mit einem Raum, der sich öffnet, mit Schwingung, die trägt, weitet und still macht.
Die Zither spannte feine Fäden zwischen Boot und Nacht, zart wie Wind über dem Deck, klar wie ein Stern über dem Wasser. Die Klangschalen legten sich darüber wie kleine Inseln aus Licht – runde, warme Punkte, die den Weg markieren.
So entstand ein Klang, der nicht nur gehört, sondern gefühlt wurde.
Boot und Meer und Mehr
Dieser Nach(t)Klang erzählte von einer Reise: vom Unterwegssein, vom Loslassen, vom Ankommen. Von 40 Tagen über das Meer, von einem Boot, das sich in die Weite schiebt, von einem Meer, das mehr ist als Wasser.
Die Klänge verbanden sich zu einer stillen Geschichte: Klavier wie Wasserwege, Gong wie Himmel, Zither wie Wind, Klangschalen wie leuchtende Punkte, Ocean Drum wie die Erinnerung an die Küste.
Ein Abend, der wie eine Überfahrt klang.










