Es war schön – sehr schön sogar. Das könnte eigentlich schon der ganze Artikel gewesen sein. Aber natürlich war es noch viel mehr: spannend, aufregend, abenteuerlich, lustig und vor allem eines – märchenhaft!

Beim diesjährigen Miniwochenende ging es für unsere Minis in die Nähe von Regenstauf. Die Leiterrunde hatte sich wieder einiges einfallen lassen, um den Kindern und Jugendlichen ein unvergessliches Wochenende zu bereiten. Und so stand das gesamte Wochenende ganz im Zeichen der Märchen.

Bei der Nachtwanderung wurde es abenteuerlich: Ein Drache musste gebändigt und eine Prinzessin befreit werden. Und war da nicht auch noch ein fabelhafter Hase unterwegs? Auf dem Weg gab es jedenfalls so einiges zu entdecken. Ganz ungefährlich war die Reise durch die Märchenwelt also nicht – aber gemeinsam meisterten unsere Minis auch diese Herausforderung.

Schon beim großen Spiel am Samstagvormittag begegneten die Minis verschiedenen Märchenfiguren. Bei ihnen konnten sie sich drei Federn und einen Sack voll Münzen erspielen. Alles wurde gebraucht, um schließlich die geheimnisvolle Karte zu ergattern, die den Weg zur Prinzessin wies.

Doch bei einem Miniwochenende wird natürlich nicht nur gespielt. Alle Minis packten mit an – auch bei den vielen Aufgaben, die ein Selbstversorgerhaus so mit sich bringt. In der Küche unterstützten sie fleißig Jakob, der für alle ein leckeres Essen zauberte. Und auch beim Aufräumen und Putzen am Ende hieß es: gemeinsam anpacken! Mit vereinten Kräften wurde das Haus wieder auf Vordermann gebracht.

Am Abend vor der Abfahrt wartete dann noch ein ganz besonderer Höhepunkt: der große Märchenball – besser bekannt als unsere alljährliche Disco. Dabei kamen einige große Tanztalente zum Vorschein. Die Minis schwangen das Tanzbein, sangen mit und lieferten sich sogar ein Rap-Duell: „Jungs gegen Mädchen – nein, Mädchen gegen Jungs!“ Es wurde getanzt, gelacht und gefeiert.

Natürlich durfte auch der gemeinsame Gottesdienst nicht fehlen. Pfarrer Hoch feierte am Samstag mit den Minis eine Messe, bei der diese wieder tatkräftig mitwirkten. Einige schrieben Fürbitten, andere halfen am Altar und alle sangen kräftig mit. Eine Miniband wäre vielleicht wirklich etwas für die Zukunft – zumindest, wenn man die Minis beim gemeinsamen Singen gehört hat!

So ging ein ereignisreiches und rundum gelungenes Wochenende viel zu schnell zu Ende. Es bleiben viele schöne Erinnerungen, lustige Geschichten und hoffentlich schon die Vorfreude auf das nächste Miniwochenende.

Ein großes Dankeschön gilt allen, die dieses Wochenende möglich gemacht haben: den fahrenden Eltern, allen Eltern und Minis, die fleißig gebacken und Salate vorbereitet haben, Jakob für seinen Einsatz in der Küche und natürlich der gesamten Leiterrunde, die wieder mit viel Kreativität, Zeit und Herzblut dafür gesorgt hat, dass das Miniwochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Schön war’s – sehr schön sogar!

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