Die alljährliche Wallfahrt von Burgweinting nach Hohengebraching ist die letzte Wallfahrt zu diesem Ort, die im Lauf der Geschichte übrig geblieben ist. Dabei war Hohengebraching einmal ein sehr beliebtes Wallfahrtsziel.
In den frühen Morgenstunden machte sich eine Gruppe von Menschen betend und singend auf den Weg nach Hohengebraching. Die alljährliche Wallfahrt gehört fest zum Jahresaublauf in der Pfarrei St. Franziskus. Die 7,7 km-Wallfahrt zählt sicher nicht zu den größten im Bistum, ist aber im besten Sinn eine Familienwallfahrt – für fast alle Altersstufen gut zu schaffen. Eineinhalb Stunden führt der Wallfahrtsweg durch Auwald, Felder und Wiesen. Das Ziel ist die barocke Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt in Hohengebraching.
Die Anliegen und Gebete der Wallfahrer waren vielfältig: sie beteten für kranke Menschen, für die Jugend, für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um offene Augen für die Schöpfung. Parallel zur Fußwallfahrt machte sich auch eine Rad-Wallfahrer-Gruppe auf den Weg, die an zwei Stationen zum Gebet anhielten. Gemeinsam mit weiteren Gottesdienstbesuchern aus Hohengebraching und Burgweintingern, die mit dem Auto hinterher fuhren, fand dann in der Wallfahrtskirche ein festlicher Gottesdienst statt.
Nach dem Gottesdienst traten alle den Rückweg nach Burgweinting an und wer noch mochte, für den war im Gasthaus Parzifall ein Platz reserviert. Der Wallfahrtstag konnte dort beim gemeinsame Mittagessen ausklingen.











