Die Geschichte von den vier Lichtern des Advent brachten die Kinder vom Kinderhaus St. Franziskus mit und gestalteten den Familiengottesdienst am ersten Advent auf eine ganz besondere Weise.
Zum Einzug brachten die vier Gruppen des Kinderhauses den Adventkranz auf einem Schlitten in die Kirche. Sie hatten sich zusammen mit ihren Erzieherinnen schon einige Wochen vorher auf den Gottesdienst vorbereitet und die Adventkranzkerzen besonders gestaltet. Sogar der Adventkranz wurde heuer von einer Erzieherin eigenhändig gebunden.
„Was suchst du denn?“ – so fragte Pfarrer Hoch ein Mädchen, das mit einem Fernglas die ganze Kirche abzusuchen schien. „Ich suche die vier Lichter des Advent, so viel Dunkelheit ist in der Welt. Diese vier Lichter sind so wichtig für uns alle.“ Die Geschichte der vier Lichter des Advent erzählt von der Bedeutung der Lichter: sie stehen für Glaube, Liebe und Frieden. Wenn alle ausgehen, kann nur die vierte Kerze alle anderen wieder anzünden: die Hoffnung. „Jesus ist dieses Hoffnungslicht für uns Christen“, so Pfarrer Hoch. Im Advent würde man sich dessen wieder bewusst.
Die Kinder vom Kinderhaus beteiligten sich am Sonntagsgottesdienst aktiv und brachten darüber hinaus drei Lieder mit, die sie einstudiert hatten. Alle Kinder waren am Ende eingeladen, beim Krippe-Aufstellen in der Pfarrkirche mitzumachen: Krippenbaustlle, steht auf einem Schild an der Kinderecke. Jeden Adventsonntag dürfen die Kinder die wichtigsten Figuren aus dem Fundus der Pfarrkrippe aufstellen, bis am Ende das Jesus-Kind seinen Platz in dieser Krippe findet.
Nach dem Gottesdienst lud der Elternbeirat des Kinderhauses zum Franziskus-Café in den Pfarrsaal ein und viele Familien folgten der Einladung. Dort war noch Gelegenheit in entspannter Atmosphäre beisammen zu bleiben.












