Das Mitmach-Krippenspiel für die Kleinsten der Pfarrei gestaltete eine Gruppe von Kindern zusammen mit ihren Eltern. Aber nicht nur sie hatten in diesem Jahr eine enscheidende Rolle im Krippenspiel. Alle Anwesenden waren eingebunden.

Die erste Feier am Heiligen Abend war ganz auf Kleinkinder und ihre Familien ausgerichtet. Das Krippenspiel der Kinder stand im Mittelpunkt und damit besonders die Hauptdarsteller, größere Kinder aus der Pfarrei. Schon Wochen vor dem Heiligen Abend begannen die Proben, damit alles gelingen konnte.

Die Weihnachtsgeschichte wurde von einer Mutter erzählt, während die Kinder sich ganz auf ihre Rollen konzentrieren konnten. An vielen Stellen – und das war dieses Mal das Besondere am Krippenspiel – wurden alle Gottesdienstbesucher, Klein und Groß, eingeladen mitzumachen: „helft doch mal anklopfen, damit Josef und Maria gehört werden und die Türen der Wirte aufgehen“, so die Einladung des Krippenspielteams. Und alle anwesenden Kinder in der Kirche machten engagiert mit. „Die Krippe ist noch ziemlich unbequem und hart für ein Neugeborenes. Bringt doch Stroh zur Krippe, damit das Kind weich und warm liegen kann!“, so hieß eine weitere Einladung. Es dauerte nicht lange, da entdeckten die Kinder die bereitgestellten Strohkörbe, an denen sie sich reichlich bedienten und Stroh zur Krippe brachten – alles für das Jesuskind. Natürlich waren auch alle dabei, als die Hirten zum Stall aufbrachen, um dort das Jesuskind zu sehen.

Gemeinsames Spielen, Lieder Singen, Beten, all das machte die Feier zu einem besonderen Erlebnis am Heiligen Abend. Bevor die Kinder und ihre Familien nach Hause aufbrachen, ließen sich viele beim Einzelsegen zusagen, dass Gott ihnen ganz nahe ist – vielleicht die wichtigste Nachricht des Weihnachtsfestes.

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