Woran hältst du dich fest? Beim Familiengottesdienst am Lichtmesstag wurden Kerzen gesegnet und wichtige Fragen gestellt.

Am Beginn des Gottesdienstes stand die traditionelle Kerzensegnung. Am 40ten Tag nach Weihnachten wurde noch einmal daran erinnert, dass Christus als das Licht der Welt zum Menschen gekommen ist.

Die Erstkommunionkinder brachten zu dieser Segnung ihre selbstverzierten Erstkommunionkerzen mit. Andere Kinder dachten schon an das nächste Osterfest und brachten eine kleine Osterkerze mit. Gemeinsam zogen Kinder und liturgischer Dienst in die Kirche ein.

„Woran hältst du dich fest“, so fragte Pfarrer Hoch, während alle Erstkommunionkinder sich an einem langen Seil festhalten durften. Eine Hand von Mama oder Papa gibt Sicherheit, der Lenker am Fahrrad, die Hände von Sportlern, die sich vor einem Spiel die Hände reichen. Simeon und Hannah durften als ganz alte Menschen das Jesuskind in die Hände nehmen. Sie spürten, dass man sich an ihm festhalten kann. Er ist der Trost und das Licht der Welt, sagen sie. „Vergessen wir nicht, dass wir bei allem, woran wir uns im Leben festhalten, immer eine Hand für Jesus frei haben“, lud Pfarrer Hoch die Anwesenden ein.

Am Ende des Gottesdienstes stand ein besonderer Segen: der traditionelle Blasiussegen. Viele nutzten die Gelegenheit für diese persönliche Segenszusage. Nach dem Gottesdienst öffnete die Espresso Bar Francesco und servierte Kaffee für Erwachsene und heißen Apfelsaft für Kinder.

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