Am vergangenen Wochenende fand in unserer Kirche eine besondere Maiandacht für Kinder und Jugendliche statt – eine Andacht, die den Himmel nicht nur in Worten, sondern auch im Herzen spürbar machen wollte.
Etwa 15 Kinder, Jugendliche und Erwachsene versammelten sich im Altarraum. Auf Kissen saßen sie direkt auf dem Boden – ganz nah beieinander und mitten im Kirchenraum, der für diesen Nachmittag zu einem Ort der Begegnung mit Gott wurde.
Musikalisch wurde die Andacht wunderschön vom Jugendchor unter der Leitung von Hannah Lerchenberger begleitet. Die Lieder sorgten für eine getragene Stimmung und luden zum Mitsingen und Nachdenken ein.
In der Mitte fand sich ein Bild von Maria – eine Frau, die für den Himmel in sich offen war und darin wuchs. In einer gemeinsamen Aktion durften die Teilnehmenden eigene Gedanken zum Thema „Was darf in mir wachsen?“ auf kleine Blumen schreiben und in die Mitte legen.
Anstelle klassischer Lesungen zu Maria stand diesmal der Himmel im Mittelpunkt – als Ort der Sehnsucht, der Weite und als Zeichen der göttlichen Gegenwart. Der Impuls ermutigte dazu, den Himmel nicht nur als Ziel, sondern als Raum der Nähe Gottes im Alltag zu verstehen.
Die Maiandacht endete mit dem Segen und einem kleinen Mitgebsel für zu Hause – als Erinnerung daran, dass der Himmel manchmal näher ist, als wir denken





