Der Arbeitskreis „Gemeinsam demokratisch unterwegs“ hat zur Fahrt in die KZ-Gedenkstätte FlossenbĂĽrg eingeladen. Ein Kreis von Interessierten nahm dieses Angebot gerne an. In Privatautos ging es nach dem Sonntagsgottesdienst in die nordöstliche Oberpfalz, in die KZ-Gedenkstätte FlossenbĂĽrg.
Die Absicht, die dahinter steckt, formulieren die diözesanen Träger des gleichnamigen AktionsbĂĽndnisses „Gemeinsam demokratisch unterwegs“ so: „Deutschland erlebt seit einigen Jahren den besorgniserregenden Aufstieg rechtsextremer und rechtspopulistischer Bewegungen. Diese Entwicklung hat das Potenzial, die Grundfesten der freiheitlichen Demokratie zu erschĂĽttern. Die deutschen Bischöfe haben mit ihrer einstimmig verabschiedeten Erklärung vom 22.02.2024 eine klare und unmissverständliche Position eingenommen: ‚Als katholische Kirche lehnen wir entschieden jegliche Form von Extremismus ab, insbesondere den gegenwärtig besonders aggressiven Rechtsextremismus.'“
Bei einem Studientag des Bistums zu diesem Thema waren auch Gemeindemitglieder aus St. Franziskus dabei; sie beschlossen, immer wieder einmal ein Angebot in diesem Bereich zu organisieren. Die gemeinsame Fahrt nach FlossenbĂĽrg ist daraus entstanden. Der Idee schloss sich auch die evangelische Gemeinde Maria Magdalena an und bewarb die gemeinsame Fahrt.
Der Besuch in der KZ-Gedenkstätte beeindruckt in vielerlei Hinsicht: Die gesamte Anlage, sowie die neuen Ausstellungselemente geben dem Besucher, der Besucherin einen Eindruck von den Gräueln, die in der Zeit des Nationalsozialismus in diesem Konzentrationslager stattgefunden haben. In den Höchstzeiten waren in Flossenbürg bis zu 15.000 Menschen gleichzeitig eingesperrt. Sie wurden auf kleinstem Raum in Baracken untergebracht und unmenschlich behandelt und gequält. Im Lauf der Jahre kamen allein im Konzentrationslager Flossenbürg und den dazugehörenden Außenlagern über 100.000 Menschen zu Tode.
Die verschiedenen Gebäude und deren Rekonstruktionen, die Ausstellungen und die Friedhöfe machen Besucherinnen und Besucher betroffen; ein geführter Rundgang lässt erschauern, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sein können. Die Besuchergruppe aus Burgweinting war sichtlich bewegt von den Schilderungen des Gedenstätten-Guides, der kompetent Rede und Antwort stand.
Mit vielen bewegenden EindrĂĽcken und der Ăśberzeugung „So etwas darf nie wieder geschehen!“, verlieĂźen die Burgweintinger Besucherinnen und Besucher, die Gedenkstätte. Die Erinnerung und das Gedenken ist das Mindeste, was wir der damals verlorengegangenen Menschlichkeit schulden.












