Bei herrlichem Sommerwetter startete eine kleine Gruppe von Pilgerinnen und Pilger von Burgweinting nach Hohengebraching. Die einen zu Fuß, die anderen per Rad.
Kurz nach dem Fest der Heimsuchung Mariens führt die jährliche Wallfahrt die Gläubigen von Burgweinting nach Hohengebraching, wo ein Marienbild aus dem 15. Jahrhundert immer noch Menschen anzieht.
Die Wallfahrt hat zwar ihre Blühtezeit im 19. Jahrhundert schon überschritten, der Weg zur Muttergottes von Hohengebraching ist aber bis heute ein fester Termin im Leben der Pfarrei St. Franziskus geblieben. Durch den Aubachpark über den Wald bei Schloss Höfling, durch Scharmassing und Neudorf führt die Strecke durch eine wunderbare, gerade erwachende Natur. Um 7:00 Uhr begann die Wallfahrt für diejenigen, die den Weg zu Fuß begannen, um 7:30 Uhr für die Radwallfahrer. Die einen zogen betenden dem alten Vortragekreuz von Burgweinting hinterher, die anderen hielten an mehreren Stationen für kurze Gebete, die die Pastoralreferentin Lea Rembeck der Gruppe mitgab.
Am Ziel angekommen feierten die Wallfahrerinnen und Wallfahrer einen festlichen Gottesdienst zusammen mit der Hohengebrachinger Sonntagsgemeinde. Den Vorschlag aus dem vergangenen Jahr aufgreifend, bot der Pfarrgemeinderat und fleißige Helfer und Helferinnen nach dem Gottesdienst einen Kirchkaffee mit Kuchen an. Gerne wurde die Stärkung angenommen, bevor sich alle wieder auf den Rückweg machten, die einen zu Fuß, die anderen mit dem Rad und einige mit dem Auto – es waren nämlich auch einige Burgweintingerinnen und Burgweintinger zum Gottesdienst eigens nach Hohengebraching nachgekommen. Zum Abschluss waren noch über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der traditionellen Einkehr im Burgweintinger Gasthof dabei und genossen das gemeinsame Mittagessen im Biergarten.















