Mittlerweile hat die Blaue Stunde zum dritten Mal in der Pfarrei St. Franziskus stattgefunden. Diesmal wurde sie vom Pfarrteam von St. Franziskus und der Band „Joy“ gestaltet.

Die Blaue Stunde ist ein besonderer Sonntagsgottesdienst, der im Abstand von etwa zwei Monaten in St. Franziskus gefeiert wird. Die Eucharistiefeier ist besonders auf Jugendliche, junge Erwachsene und Junggebliebene ausgerichtet.

Dieses Mal stand das Evangelium vom ‚Barmherzigen Samariter‘ im Fokus. Es muss nicht immer ein unter die Räuber gefallener Mensch sein, der Hilfe braucht. Zahlreiche andere Situationen fordern Menschen auf, stehen zu bleiben, die Augen aufzumachen und mit Herz und Hand zu helfen. Die Aktualisierung des Evangeliums fiel nicht schwer: Armut, Menschen mit psychischen Belastunden, Flüchtende, Einsamkeit – das sind nur ein paar Beispiele für Notsituationen in unserer Zeit und Welt.

Ob wir uns anhalten lassen oder doch lieber vorbeigehen, dem spürten die Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher nach. Wie in einer Prozession setzten sich die Teilnehmenden in Bewegung. Sie zogen auf je eigenem Weg durch den Kirchenraum von St. Franziskus, begleitet vom Lied „Geh mit uns, auf unserm Weg“. An verschiedenen Stationen hieß es dann: „Augen auf. Herz an.“ Mit einfühlsamen Worten wurden die Teilnehmenden darauf aufmerksam gemacht, welche Not – oft ungesehen – am Wegrand unseres Lebens wartet.

Die Intention des Evangeliums ist eindeutig: es will dem Hörer kein schlechtes Gewissen machen, sondern einladen zu aufmerksamem Hinschauen und mutigem Auftreten.

Die Band „Joy“ gestaltete die Feier musikalisch auf höchstem Niveau. Zusammengesetzt aus leidenschaftlichen Musikerinnen und Musikern, Sängerinnen und Sängern, kommt die Band immer wieder zusammen, um Gottesdienste zu gestalten – obwohl die Mitglieder ziemlich weite Wege der Anreise haben. „Wir spielen und singen gerne in St. Franziskus und besonders bei der Blauen Stunde“, so die übereinstimmende Meinung der Bandmitglieder. „Die Stimmung ist immer etwas ganz besonderes; das wollen wir unterstützen“.

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