Die AchtsamZeit im Juni stand ganz unter dem stimmungsvollen Motto „Laut und Leise, Dunkel und Hell“. Ein Spannungsbogen, der sich an diesem Tag auch eindrucksvoll in der Natur widerspiegelte. Sturm und heulender Wind rüttelten an den Fenstern, als wollten sie selbst ein Teil unseres Zusammenseins sein. Und doch, im Inneren war es still. „Der Raum der Stille“
Die Koshi-Klangspiele webten mit ihren feinen Tönen eine Atmosphäre der Leichtigkeit. Ihr Klang war nicht nur sanft und ausdrucksstark, es war, als würden sie mit uns summen, als seien sie eine Stimme der Achtsamkeit selbst. Nach einer Atemübung tauchten die Teilnehmenden gemeinsam ein in die Klangmeditation. Für einen Moment schien die Welt stillzustehen, eine spürbare Entspannung erfüllte den Raum. Es war ein Innehalten zwischen Laut und Leise, zwischen Dunkel und Hell. Der Ausklang der Begegnung war ebenso wohltuend wie tiefgründig: Eine zarte Augenmassage schenkte den Teilnehmenden Geborgenheit und Nähe zu sich selbst.
Bei einer liebevoll gestalteten Teezeremonie kamen wir ins Gespräch über das Gehörte, Gefühlte und Geträumte, aber auch über Gott und die Welt.
Fragen wie „Ist Kirche dogmatisch?“ oder „Was bedeutet mein Glaube für mich persönlich?“ lösten ehrliche, berührende Gespräche aus. Es waren Augenblicke echter Verbundenheit. Besonders eine Teilnehmerin zeigte sich berührt von der Feinfühligkeit des Tages, von der entspannenden Atmosphäre bis hin zu den liebevoll arrangierten Details: Tee, Blüten, kleine Schönheiten, die mit großer Wirkung ihren Platz fanden. Solche achtsamen Momente können Lichtpunkte setzen in dunklen und hellen Zeiten.
Claudia Schmid





