Wie macht man eigentlich Brot? Die Erstkommunionkinder wussten schon recht gut Bescheid darüber, wie Brot gebacken wird. Aber das Backen in einem Holzofen ist doch noch einmal etwas ganz besonderes.

„Ich bin das Brot des Lebens“ (Joh 6,48), sagt Jesus. Was das bedeutet, das wurde den Erstkommunionkindern beim Brotbacken besonders bewusst. Damit aus Wasser und Mehl und ein paar anderen Zutaten Brot gebacken werden kann, braucht es einige Handgriffe. Getreide mahlen, alles gut vermengen und kneten, Glut und Hitze im Ofen – vieles ist wichtig, damit Brot entstehen kann.

Die Vorgänge haben symbolischen Tiefgang: Körner müssen zerbrochen und zermahlen werden, damit man feines Mehl bekommt. In der Glut eines Ofens wird der Teig erst zu dem, was uns zum Grundnahrungsmittel wird: Brot.

Viele Christinnen und Christen sehen unter diesen Vorgängen eine Parallele zu Jesu Leben. Er hat sich im übertragenen Sinn zerreiben lassen, damit die Menschen aus seiner Hingabe zum Leben finden. Er schenkt sich den Menschen in dieser Welt als Grundnahrung, als Wegzehrung zum Leben. Er setzt sich ganz dafür ein, dass Menschen zum Leben, auch zum ewigen Leben finden können.

Die Erstkommunionkinder sollen in der Vorbereitung auf den ersten Empfang der Kommunion erfahren, was es bedeutet, wenn Jesus über ein Stück geteiltes Brot sagt: „Das ist mein Leib“. Jesus schenkt sich ganz für uns; darin soll allen bewusst werden, wie groß und wertvoll dieses besondere Brot der Eucharistie für die Menschen ist.

Natürlich gehörte zur Brotbackaktion, die die Eltern zusammen mit dem Gartenbauverein Burgweinting vorbereiteten, auch das gemeinsame Essen. Selbstgeschüttelte Butter, einfache Brotaufstriche und viele schöne Gespräche und Spiele rundeten den gemeinsamen Nachmittag am Brotbackhofen ab. Der wärmende Sonnenschein und die gemütliche Runde am Backofen machten die Brotbackaktion der Erstkommunionkinder zu einem besonderen Erlebnis.

Teile diesen Beitrag mit guten Freunden:
→