An den Osterfeiertagen 2025 war der Kirchenchor engagiert an der Gestaltung der Gottesdienste beteiligt.

Gründonnerstag – 17.04.2025

Der Kirchenchor unter Leitung von Daniela Guimarães umrahmte die abendliche Messe am Gründonnerstag in St. Franziskus musikalisch.

Den Schwerpunkt setzte die „Missa in G“ von G. B. Casali aus dem 18. Jhd und damit aus dem späten Barock oder der frühen Klassik. Die Missa zeigt sich durch die Tonart G-Dur gesanglich feierlich und festlich, ohne monumental zu sein. Der Kirchenchor trug die das Stück a cappella ohne Begleitung vor.

Die Motette „In jener letzten der Nächte“ von Anton Bruckner aus dem Jahr 1848, welche die Gebetsnacht Jesu im Garten Gethsemane beschreibt, sang der Kirchenchor zur Kommunion.

Zur abschließenden Prozession in den Raum der Stille zum Gebet trug der Kirchenchor den Gesang „Gottheit tief verborgen“ – der ursprüngliche Text stammt von Thomas von Aquin – vor.

Karfreitag – 18.04.2025

Die Karfreitagsliturgie begleitete der Kirchenchor mit der lateinischen Motette „Adoramus te, Christe“ von Francois Roussel aus dem 16. Jhd und dem Passionslied „O Haupt voll Blut und Wunden“ in einer Bearbeitung von Johann Sebastian Bach.

Zur Kommunion sang der Kirchenchor das Kirchenlied „Dreimal“ von Albert Frey aus dem Jahr 1999, das die dreifache Verleugnung des Apostels Petrus gegenüber Jesus zum Thema hat. Als meditativer Gesang regt es zu Selbstreflexion und Buße an und stellt Versagen und Vergebung in den Mittelpunkt.

Osternacht – 19.04.2025

Osternacht in St. Franziskus
Foto: Isabella Scholz

In der Osternacht war der Kirchenchor verstärkt mit Jonas Ettl im Bass. Er trug auch das Exsultet als Kantor vor.

Nach der 3. Lesung sang der Chor das Kirchenlied „Wie der Hirsch schreit“ aus dem 20. Jhd. von Hugo Distler. Die Textgrundlage des Werkes bildet der Psalm 42,1. Dieser Text gemeinsam mit der ausdrucksstarken und phasenweise meditativen Vertonung von Distler bringen eine tiefe Sehnsucht nach Gott zum Ausdruck.

Die Motette „Cantate Domino“ von Karl Jenkins wurde zur Gabenbereitung vorgetragen. Das Werk zählt zur modernen Sakralmusik und zeichnet sich durch wiederkehrende subtile Dissonanzen zur Klangfärbung aus.

Das Agnus Dei sang der Kirchenchor aus der „Missa in C“ („Spatzenmesse“) von W. A. Mozart, die durch ihre klaren Strukturen und eleganten Melodien besticht.

Als Abschluss wurde das „Halleluja“ aus dem „Messias“ von G. F. Händel (18. Jhd.) gesungen, das eines der bekanntesten Werke der klassischen Musikgeschichte ist und die Freude der Osternacht sehr klangvoll zum Ausdruck bringt.

Der Kirchenchor in der Osternacht
Foto: Bock

Ostermontag – 21.04.2025

Am Ostermontag stand musikalisch die Messe „Vom Heiligen Herzen“ der Gemeinschaft Emmanuel im Mittelpunkt. Die Gemeinschaft Emmanuel ist bekannt für ihre musikalische Gestaltung von Gottesdiensten mit moderner, lebendiger Musik, die für die Gläubigen eine besondere Atmosphäre schaffen und die Spiritualität stärken soll. Die Messe „Vom Heiligen Herzen“ hat als Thema die Verehrung des Heiligsten Herzen Jesu und bringt im Lobpreis die inspirierende Osterfreude passend zum Ostermontag zum Ausdruck.

Zusätzlich zum Kyrie, dem Gloria, dem Sanctus und dem Agnus Dei der Messe „Vom Heiligen Herzen“ sang der Kirchenchor zur Gabenbereitung die Motette „Cantate Domino“ von Karl Jenkins.

Als feierlichen Abschluss des Gottesdienstes am Ostermontag wurde das „Halleluja“ aus dem „Messias“ von G. F. Händel vorgetragen.

Der Kirchenchor am Ostermontag
Foto: Bock
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