Die Blaue Stunde, der besondere Sonntagabendgottesdienst für junge Erwachsene, stand am 4. Advent ganz im Zeichen des Friedenslichtes. Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Lucas Lobmeier, Diözesankurat der Pfadfinder. In einer stimmungsvoll in blaues Licht getauchten Kirche rückte er das Friedenslicht in den Mittelpunkt der Feier.

Das diesjährige Thema der Friedenslichtaktion 2025 – „Ein Funke Licht“ passte eindrucksvoll zum Evangelium des Abends. In seiner Predigt griff Pfarrer Lobmeier die Geschichte des Josefs auf und stellte dessen Weg als Dreischritt dar: Josef träumt – Josef vertraut – Josef handelt.

Josef lässt sich auf den Traum ein, den Gott ihm schenkt. Er hört auf das, was ihm im Traum zugesagt wird, auch wenn es gegen jede Vernunft zu sprechen scheint. Aus diesem Hören wächst Vertrauen – Vertrauen in Gott und in dessen Zusage. Dieses Vertrauen bleibt jedoch nicht stehen, sondern führt zum Handeln: Josef übernimmt Verantwortung, steht zu Maria und geht mutig seinen Weg. Auch heute, so Pfarrer Lobmeier, braucht es diesen einen Funken Mut, um aus Vertrauen heraus zu handeln.

Zu Beginn der Predigt spielte Lucas Lobmeier das Lied „Mut“ von Alexa Feser ein. In diesem Lied spiegeln sich auch die Untermottos der Friedenslichtaktion, die im Kirchenraum verteilt waren und zum Nachdenken einluden:

  • Ein Leuchten in der Dunkelheit
  • Ein Funke Mut – ein Versprechen für die Zukunft
  • Ein Funke Mut – eine Flamme für die Demokratie
  • Ein Funke Mut – ein Leben in Frieden
  • Ein Funke Mut – gezeigte Zivilcourage
  • Ein Funke Mut – kleine Gesten, die den Unterschied machen

Begleitet wurde der Gottesdienst von Pfadfinderinnen aus Burgweinting. Sie trugen das Friedenslicht feierlich in die Kirche, verteilten es an die Mitfeiernden und lasen die Fürbitten. So wurde spürbar, dass das Friedenslicht mehr ist als eine Flamme – es ist ein Auftrag, den Frieden weiterzutragen.

Musikalisch und atmosphärisch wurde die Blaue Stunde eindrucksvoll von der Band Tau gestaltet, die mit ihrer Musik wesentlich zur besonderen Stimmung des Abends beitrug.

Im Anschluss an den Gottesdienst blieben viele Besucherinnen und Besucher noch bei Tee und kleinen Snacks zusammen, kamen miteinander ins Gespräch und ließen den Abend in offener, warmer Atmosphäre ausklingen.

Die Blaue Stunde zeigte einmal mehr: Ein kleiner Funke Licht kann Mut machen – zum Träumen, zum Vertrauen und zum Handeln.

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