Die Kinder und Familien, die sich derzeit auf die Feier der Erstkommunion vorbereiten, waren an diesem Sonntag zum Vorstellungsgottesdienst in die Pfarrkirche eingeladen. Viele kamen und brachten dazu auch ihre Erstkommunionkerzen mit – denn mit der Segnung der Kerzen begann der Gottesdienst.
Ein Tag vor dem Lichtmess-Tag wurden zu Beginn dieses Sonntagsgottesdienstes alle Kerzen gesegnet, die in der Kirche das Jahr über gebraucht werden: Altarkerzen, Opferlichtkerzen, Ewiglicht-Kerzen, Osterkerzen – und eben auch die Erstkommunionkerzen. Der Segen über den Kerzen macht deutlich, dass Jesus das Licht für das Leben aller Gläubigen, auch der Kinder sein will.
„Es ist ungefähr Halbzeit auf dem Weg zur Erstkommunion“, so Pfarrer Hoch bei seiner Predigt. Ein großes Stück Weg der Vorbereitung auf die Erstkommunion liegt schon zurück, auf dem die Kinder und ihre Familien zu Weggottesdiensten, zu Sonntagsgottesdiensten und zum Kerzenbasteln zusammengekommen waren. Jetzt stünden die Feier der Erstbeichte, die Fastenzeit und dann das größte Fest für Christen an, das Osterfest, bevor die Kinder zum ersten Mal die Hostie, den Leib Jesu empfangen würden.
Beim Vorstellungsgottesdienst stand das Motto der Erstkommunionvorbereitung im Mittelpunkt: „Jesus sagt: Ihr seid meine Freunde!“ Es tue jedem Menschen gut, gute Freunde zu haben, die in schönen und schwierigen Zeiten da sind und unterstützen und begleiten. Jesus hatte auch Freunde, die zwölf Jünger, Petrus, Jakobus, Johannes, Judas – die Erstkommunionkinder kannten ihre Namen. Die Freundschaft mit ihnen war Jesus sehr wichtig, weil er ihnen seine Botschaft besonders ans Herz legen wollte. Der Freundeskreis Jesu war noch größer. Auch viele Frauen gehörten zu ihm.
„Das Wort Jesu ‚Ihr seid meine Freunde‘ gilt bis heute“, so Pfarrer Hoch, „wir alle können seine Freunde sein und er bietet uns seine Freundschaft an“. Die Erstkommunionkinder hatten sich in der Vorbereitung auf den Gottesdienst in ein überdimensionales Freunde-Buch Jesu eingetragen und damit bekundet, dass sie bereit sind, ihn näher kennenlernen zu wollen, ja seine Freunde werden zu wollen. Mit dem großen Freundebuch und ihrem Vornamen stellten sie sich an diesem Sonntag der Pfarrgemeinde vor.












