Ein Spaziergang mit der Historikerin Katharina Lenz ist immer eine unglaubliche Bereicherung! Der Frauenbund hatte eingeladen und viele kamen.

Der herbstliche Rundgang begann auf geschichtsträchtigem Grund bei der alten Burgweintinger Pfarrkirche St. Michael. Die Grundmauern der Kirche stammen aus romanischer Zeit. Hier berichtete Katharina Lenz über die wertvollen Funde aus der Nekropole in der Nähe der Otto-Schwerdt-Schule, wo mehr als 200 Bestattungen entdeckt worden sind. Kostbare Schmuckstücke aus dem Langobarden-Reich und Goldmünzen aus der Zeit von Kaiser Justin II. (565-578) waren Grabbeigaben für hochgestellte Frauen.

Weiter ging es zum Kriegerdenkmal, an dem viele Burgweintinger täglich vorbei kommen. An die Zeit der Napoleonischen Feldzüge erinnert es und die wichtige Stellung, die Burgweinting in dieser geschichtlichen Periode eingenommen hatte.

Weiter ging es entlang des großen Wirtschaftshofs der Familie Burghardt. Nach sehr viel Wissenswertem über die Entwicklung der bis zur Eingemeindung 1977 eigenständigen Gemeinde Burgweinting ging es zur abendlichen Brotzeit in den Gasthof Parzefall.

Noch lange berichteten an diesem Abend die in der Gemeinde geborenen und aufgewachsenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer über lustige Erlebnisse, Feste und verwandtschaftliche Beziehungen aus ihrer und nun aller Burgweintinger wunderschönen Heimat.

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