Unter dem Leitgedanken „DreiEinigkeit – Einheit“ durften die Teilnehmenden an der Gehmeditation eine außergewöhnliche Zeit erleben – eine stille Reise zu sich selbst, zur Schöpfung und zum göttlichen Geheimnis der Dreifaltigkeit.

In Verbundenheit – Hand in Hand und eins mit der Natur – gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer achtsam durch den Wald. Jeder Schritt wurde zum Gebet, jede Berührung zur Begegnung. Vor der kleinen Waldkapelle fanden sie Momente des Innehaltens, des Ankommens bei ihnen selbst. Umgeben vom Duft von Walnuss und Holunder, von Tannenzapfen, feuchtem Moos, Rhabarber und vielen anderen Pflanzen, waren alle Sinne wach – ganz gegenwärtig.

Die Teilnehmenden spürten das Rauhe und Weiche, das Stachelige und Samtene des Waldes. Ihre Blicke blieben an kleinen Wundern hängen – Fundstücke, die wie Engel anmuteten. Gemeinsam wurde vor der Kapelle ein Naturbild gelegt: Rosen, Blätter, Zapfen, Steine – schlicht und tief. Symbole der Einheit.

Den Abschluss fand der stille Weg in einer Klangmeditation. Der Gong, begleitet vom sanften Spiel des Windes, ließ das Innerstes nachschwingen. Eine Teilnehmerin sagte zum Abschluss: „Ich freue mich immer auf diesen Sonntag. Gehmeditation mit Klang – das ist so beruhigend.“

So klang der Tag beschwingt aus, getragen von neuer Kraft, erfüllt vom gemeinsamen Gehen, von Natur und Stille, von Einkehr und Gemeinschaft.

Claudia Schmid

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