Der Fronleichnamstag wurde in diesem Jahr von einem vielfältigen musikalischen Miteinander geprägt. Neben einem Bläserensemble und dem Organisten gestaltete auch der Kirchenchor den feierlichen Gottesdienst sowie die anschließende Prozession musikalisch mit.
Unter der Leitung von Daniela Guimarães sang der Chor in vierstimmiger SATB-Besetzung das Kyrie und das Agnus Dei aus der Messe zum Heiligen Blut der Gemeinschaft Emmanuel. Die Vertonung verbindet eine gut singbare, melodische Tonsprache mit einer ruhigen und andachtsvollen Atmosphäre und fügt sich damit harmonisch in die Liturgie ein.
Zur Kommunion erklang das Ave Verum Corpus von Wolfgang Amadeus Mozart. Das kurze Motett gehört zu den bekanntesten geistlichen Chorwerken Mozarts und zeichnet sich durch seinen schlichten, zugleich tief empfundenen Ausdruck aus. Mit seiner ruhigen Klangsprache setzte es einen besinnlichen Akzent innerhalb des Gottesdienstes.
Auch bei der anschließenden Fronleichnamsprozession war der Kirchenchor musikalisch präsent. An den einzelnen Altären sangen die Sängerinnen und Sänger jeweils das Tantum Ergo in leicht unterschiedlichen vierstimmigen Sätzen. Die musikalischen Unterschiede waren dabei bewusst zurückhaltend, sodass die vertraute Melodie und der meditative Charakter des eucharistischen Hymnus durchgehend erhalten blieben.
Das Zusammenspiel von Bläserensemble, Orgel und Kirchenchor verlieh Gottesdienst und Prozession einen feierlichen musikalischen Rahmen und trug dazu bei, das Fronleichnamsfest würdig zu gestalten.
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Titelbild von Elisabeth Schrettenbrunner-Peßler

