Die Glocken luden zur Feier der Heiligen Nacht ein. Mit der gesungenen Festankündigung begann die Feier in der weihnachtlich geschmückten Pfarrkirche St. Franziskus.

Die von Kantorin Daniela Guimaraes feierlich vorgetragene Ankündigung der Geburt Christi nach dem römischen Martyrologium eröffnete den Gottesdienst in der Pfarrkirche. Als die Zeit erfüllt war, da „wollte Jesus Christus, ewiger Gott und Sohn des ewigen Vaters, die Welt durch seine rettende Ankunft heiligen“, so war es zu hören.

Der Kirchenchor begann seine musikalische Gestaltung der festlichen Christmette mit dem Gesang „Heilige Nacht“ von Johann Friedrich Reichardt. Mit Teilen aus der Pastoralmesse von Karl Kempter, sowie internationalen Liedern wie „Noite Azul“ brachte der Kirchenchor weihnachtliche Stimmung in die Pfarrkirche. Die Leitung hatte Daniela Guimaraes, an der Orgel spielte meisterlich Jürgen Kraus.

Von einem Türschild am Stall von Bethlehem erzählte Pfarrer Hoch in der Predigt. „Wenn es ein Türschild gegeben hätte, so hätte mir dafür am meisten der Text aus einem Gedicht von Andreas Knapp gefallen: Hintertür zum Paradies – wenn es von innen klopft, dann öffne und tritt ein“, so Pfarrer Hoch. „Wir stehen am Ort der Geburt Jesu an der Tür zur Menschlichkeit. Weihnachten lehrt Menschlichkeit“, so der Prediger.

Am Ende der Messfeier sang die Gemeinde die bekannten Weihnachtslieder „O du Fröhliche“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“. Der Seelsorgerat lud im Anschluss zu Glühwein und Punsch ins Foyer des Pfarrheims ein. Viele folgten der Einladung und stießen gemeinsam auf diese Heilige Nacht an.

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