Pfarrerin Dr. Bärbel Mayer-Schärtel und Pfarrer Dr. Christoph Seidl luden zusammen mit dem Sachausschuss „Ökumene“ zum gemeinsamen Gebet nach Harting ein – und viele kamen.
Die Feier anlässlich der „Gebetswoche um die Einheit der Christen“ ist ein fester Jahrestermin in Harting und Burgweinting. Der Sachausschuss Ökumene bereitete die Feier inhaltlich äußerst treffend und einfühlsam vor und trugen Gedanken zum Glaubensbekenntnis vor.
Oft wird das Glaubensbekenntnis wenig hinterfragt. Doch – genauer betrachtet – gibt es da schon einige (ökumenische) Stolpersteine: „Gott, der Allmächtige? Wie sieht es denn mit Macht in der Kirche aus und was sagen wir dabei von Gott?“ „Jungfrauengeburt? Versteht man das heute noch richtig?“ „Katholische Kirche? Und was ist mit den anderen Kirchen?“ – mit diesen Fragen buchstabierten die Frauen des Sachausschusses das Glaubensbekenntnis für alle durch und ermöglichten ein tiefes Nachdenken der Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher.
Pfr. Dr. Seidl und Pfrin. Dr. Mayer-Schärtel leiteten dazu in ihrer Dialogpredigt ein, die sie gekonnt und kurzweilig vortrugen. „Kaum zu glauben“, so erinnerte Pfr. Seidl an eine alte Fernsehsendung. „Woran glauben wir als Christen eingentlich?“, fragten sich die beiden Prediger, und erinnerten daran, dass das große Glaubensbekenntnis beim Konzil von Nizäa eine wichtige Fassung erhielt. Dieses Konzil war exakt vor 1700 Jahren, ein Grund, einmal genauer auf das Glaubensbekenntnis zu schauen, das dort wesentliche Eckpunkte des christlichen Glaubens formulierte.
Der Gottesdienst war mit Gitarren- und Orgelmusik ansprechend gestaltet. Beim Hinausgehen aus der Kirche erhielten die Anwesenden eine handgeschriebene Fassung des Glaubensbekenntnises als Postkarte, um auch zu Hause immer mal wieder daran erinnert zu werden.
Eine weitere Veranstaltung zur „Gebetswoche um die Einheit der Christen“ finden Sie hier…



