Am 2. Fastensonntag feierten Kinder und Eltern in der Kinderkirche ein ganz besonderes Evangelium: die Verklärung Jesu. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg – hinauf auf einen Berg, hinein in ein großes Geheimnis und mitten ins Licht Gottes.

Mit dem Gong und dem Kreuzzeichen eröffnete die junge Gemeinde die Feier und sang voll Freude das gemeinsame Begrüßungslied „Einfach spitze, dass du da bist“. Schnell war zu spüren: Hier sind wir miteinander verbunden.

Jesus – unser Licht

In der Mitte des Sitzkreises lag eine strahlende Sonne aus gelben Tüchern. Von ihr gingen leuchtende Strahlen aus, die alle miteinander verbanden. Im Zentrum brannte die Jesus-Kerze – ein starkes Zeichen: Jesus ist unser Licht.

Gemeinsam entdeckten Kinder und Erwachsene die Landschaft des Evangeliums: eine grüne Wiese, Blumen und Tiere, ein Haus und schließlich ein hoher Berg. Die Kinder gestalteten mit viel Begeisterung einen Weg hinauf zum Gipfel.

Mit allen Sinnen unterwegs

Dann machten sich die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher selbst auf den Weg: in Gedanken stiegen alle gemeinsam auf den Berg, der im Dunkeln begann. Doch auf dem Weg nach oben war die Sonne aufgegangen. Es wurde hell. Oben angekommen breiteten die Wanderer die Arme aus, blickten in den weiten, blauen Himmel und spürten: Hier ist man dem Himmel ganz nah. Freude, Freiheit und Staunen erfüllten den Raum.

Das Evangelium von der Verklärung

Wie die Gottesdienstgemeinde, so ging auch Jesus mit seinen Jüngern auf einen hohen Berg. Im Evangelium nach Markus wird erzählt, wie dort etwas Wunderbares geschah: Jesus wurde von einem hellen Licht umstrahlt, seine Kleider wurden strahlend weiß. Eine Wolke erschien, und eine Stimme sprach: „Das ist mein geliebter Sohn. Auf ihn sollt ihr hören.“ Das Evangelium berichtet auch: Die Jünger erschraken – und zugleich spürten sie: Gott ist ganz nah. In Jesus leuchtet Gott selbst auf.

Ein Schatz im Herzen

Dieses Erlebnis war wie ein Schatz für die Jünger. Auch wenn sie später schwere Zeiten erleben sollten – bis hin zum Kreuzweg und zur Auferstehung an Ostern – blieb das Licht des Berges in ihren Herzen lebendig.

In der Kinderkirche legten die Kinder bunte Glassteine in die Sonne – Zeichen dafür, dass Gottes Licht auch in dunklen Momenten unseres Lebens leuchtet: „Wenn wir traurig sind, Angst haben oder uns allein fühlen, Gott ist da. Sein Licht verlischt nicht.“

Mit Freude weitergehen

Mit dem Lied „Vom Anfang bis zum Ende“ beschlossen die Feiernden ihren Gottesdienst. Zum Abschluss bastelten die Kinder eine leuchtende Sonne für das Fenster – „als Erinnerung daran, dass Jesus unser Licht ist, das in unsere Welt hinein strahlt.“

Dann ging es zur Eucharistiefeier in die Kirche, um mit der Gemeinde das Abendmahl Jesu zu feiern. Mit dem Segen und einem herzlichen Dank für alle, die die Kinderkirche vorbereitet und druchgeführt hatten, machten sich alle wieder auf den Heimweg, gestärkt und voller Zuversicht – mit einem kleinen Stück Berg-Erfahrung im Herzen und dem Vertrauen: Gottes Licht begleitet auf all unseren Wegen.

(unterstützt durch KI)

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