Einmal im Monat organisiert ein Team von Ehrenamtlichen einen Gottesdienst für Kinder von 3 bis 9 Jahren. Dieses Mal stand das Evangelium vom ‚barmherzigen Samariter‘ im Mittelpunkt.

Mit Tüchern und Steinen war am Fußboden im Pfarrsaal die Landschaft nachgestellt, in der die Geschichte vom ‚barmherzigen Samariter‘ spielt. Die Gegend zwischen Jerusalem und Jericho besteht aus steinigem und unwegsamem Gelände. Gerade recht, um zum Ort eines Verbrechens zu werden – vielleicht sogar mehrerer.

Die Kinder durften die Geschichte mit Figuren nachspielen, die Jesus erzählt, als er gefragt wurde: „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?“ Die einfache Antwort: Liebe Gott und deinen Nächsten. Und vor allem: laufe nicht an deinem Nächsten vorüber oder schau nicht weg, wenn deine Hilfe gebraucht wird. Nur so kannst du das ewige Leben erben, wenn du Gott und den Nächsten wirklich liebst.

Die Kinder stellten sich die Frage: „Für wen kann ich der nächste sein?“ Mithilfe von kleinen Filzblumen durften die Kinder an einen Menschen denken, für den sie der Nächste sein wollen. Die Filzblumen wurden in die Mitte gelegt, die Wüste. Die Wüste blühte so sichtbar auf. „Die Wüste blüht, wenn wir alle viele kleine Dinge tun“, so waren sich die Kinder einig.

Nach einem Abschlussgebet, das dem Heiligen Franz von Assisi zugeschrieben wird, und dem Austeilen eines „Gucklochkinos“ zogen die Kinder in die Kirche und feierten die Eucharistie mit der Sonntagsgemeinde.

Dieses Mal wartete noch eine Überraschung auf die Kinder: für die Kinderecke wurde eine ‚Arche Noah‘ aus Holz gespendet. Die Sängerinnen und Sänger vom meditativen Singabend spendierten den Kindern dieses besondere Spielgerät, das natürlich sofort getestet wurde.

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