Auch für den Kirchenchor ist es ein liebgewonnener jährlicher Termin, wenn in der Waldkapelle anlässlich der letzten Maiandacht, die Türen geöffnet sind und die Marienstatue mit Blumen und Kerzen geschmückt im Mittelpunkt steht.
Daniela Guimarấes hatte passende A-cappella-Stücke ausgesucht und nach dem Einsingen mit dem Kirchenchor auch die Akustik im Freien auf dem Kirchplatz getestet. Anschließend machten sich der Chor und weitere Gläubige, angeführt von Pfarrer Michael Hoch, zu Fuß auf den Weg zur Waldkapelle.
Gestalterisch hatte sich Pfarrer Hoch etwas Neues einfallen lassen und lud auf halber Wegstrecke am Ufer des Aubachs zu einer inspirierenden Meditation ein, die inmitten der schönen Umgebung besonders beeindruckte. Daniela stimmte ein bekanntes Marienlied an, in das alle einstimmten, bevor es aufging zur zweiten Weghälfte.

An der Waldkapelle wurde die Gruppe bereits von zahlreichen Burgweintingern erwartet, die sich rund um die, von Otti und Richard Lachmayr, feierlich in Szene gesetzten Madonna gruppiert hatten.
Das gemeinsame Gebet und die gut vorgetragenen Texte, die den Kern der Andachtsfeier darstellten, bereicherte der Kirchenchor mit folgenden 4-stimmigen Chorstücken:
Ave Maria (Theodore Dubios), Es blüh’n drei Rosen, (Satz: Gotthard Walter), Ave Maria zart (Johann Georg Braun), Ave Maria (Villa-Lobos) und Regina Caeli ( Antonio Lotti).
Es schien, als fühlten sich die Waldvögel vom Kirchenchor animiert, in den Gesang lautstark einzustimmen. Vermutlich wird dieser gelungene Ortstermin an der Waldkapelle dem einen oder anderen beim nächsten Waldspaziergang im besten Sinne des Wortes nachklingen.








