Der Palmsonntagsgottesdienst versammelte Jung und Alt in der Pfarrkirche St. Franziskus. Die Erstkommunionkinder hatten dafür extra ein Passionsspiel eingeübt – und mit höchstem Engagement der Pfarrgemeinde vorgespielt.
Die Feier des Palmsonntags beginnt in vielen Pfarrgemeinden außerhalb der Kirche. Der Grund wird im Evangelium genannt: es soll der Einzug Jesu in Jerusalem nachempfunden werden, der sich über den Ölberg kommend, auf einem Esel sitzend in die heilige Stadt Jerusalem einzog. Dabei wurde er von vielen Menschen umjubelt; die Menschen rufen „Hosanna, dem Sohne Davids!“. Mit Palmzweigen in den Händen wird Jesus ein königlicher Empfang bereitet. Doch bald darauf ruft die Menge „Kreuzige ihn!“.
Die ganze Dramatik des Palmsonntags und der darauffolgenden Tage wird in der Liturgie des Palmsonntags spürbar. Nach dem feierlichen Einzug in die Pfarrkirche erinnerten die Erstkommunionkinder mit ihrem Passionsspiel an die letzten Stunden im Leben Jesu. Der Verrat durch einen Jünger, die Auslieferung an die Soldaten, die Verurteilung durch Pilatus, sein Kreuzweg und sein Sterben am Kreuz brachten die Kinder im Gottesdienst zur Aufführung. Eltern und Kinderkirche-Team haben diese Szenen mit den Erstkommunionkindern einfühlsam einstudiert.
Bei diesem Gottesdienst bekamen die Erstkommunionkinder ihr Erstkommunionkreuz gesegnet und überreicht. „Ihr werdet das Kreuz an eurem Erstkommuniontag tragen. Es sagt: Ich will zu Jesus gehören“, mit diesen Worten lud Pfr. Hoch ein, die Kreuze zu segnen. Einzeln bekamen darauf die Kinder die Kreuze umgehängt.
Den Gottesdienst gestaltete die Gruppe „Wihmundia“, eine vierköpfige Schola, die mit ihren geschulten Stimmen und einer treffenden Liedauswahl den Gottesdienst musikalisch besonders anrührend gestalteten.



















