Mit einer abwechslungsreichen Auswahl geistlicher Chormusik gestaltete der Kirchenchor den Gottesdienst am Pfingstsonntag musikalisch mit. Die Werke wurden in vierstimmiger SATB-Besetzung gesungen. Die Leitung hatte Daniela Guimarães, an der Orgel begleitete Wolfgang Hörlin den Chor souverän.

Zum Einzug erklang das Lied „Komm, heilger Geist, wirf …“ der Gemeinschaft Emmanuel. Die moderne geistliche Tonsprache und die eingängige Melodie eröffneten den Gottesdienst in ruhiger und zugleich einladender Weise. Es folgte das „Kyrie 155“ aus dem Gotteslob, dessen schlichte musikalische Gestaltung den liturgischen Charakter des Pfingstfestes unterstrich.

Zur Gabenbereitung sang der Chor „Come Holy Spirit, come renew our lifes“ von Christine Morgenstern. Das zeitgenössische Stück verbindet meditative Passagen mit einer klaren rhythmischen Struktur und greift die Bitte um Erneuerung durch den Heiligen Geist klangvoll auf.

Mit dem „Sanctus“ von Jean-Paul Lécot erhielt die Eucharistiefeier eine ruhige und würdige musikalische Prägung durch die fließende Satzweise und die zurückhaltende Klangsprache.
Zur Kommunion erklang anschließend Wolfgang Amadeus Mozarts „Ave verum corpus“, eines der bekanntesten geistlichen Chorwerke der Wiener Klassik, das durch seine schlichte und ausgewogene Linienführung wirkt.

Den Abschluss bildete John Rutters „All things bright and beautiful“. Mit seinen warmen Harmonien und der lebendigen englischen Chortradition setzte das Werk einen freudigen Ausklang des Gottesdienstes.

(unterstützt durch KI)

Auftritt des Chores an Pfingstsonntag
Foto: Bock
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