Am 22. Januar 2025 fand im Pfarrsaal der Pfarrei St. Franziskus in Burgweinting ein weiteres Stammtisch-Treffen statt, das unter dem Thema „St. Michael – nächste Schritte“ stand. Es geht dabei um das Sammeln von Ideen, was in Zukunft mit der „Alten Pfarrkirche St. Michael“ geschehen soll, die seit dem Neubau der Pfarrkirche St. Franziskus nicht mehr in gleicher Weise benutzt wird, wie früher. Ebenso wirft der „Alte Pfarrhof“ die Frage auf, was mit diesem Gebäude in Zukunft passieren soll, wo finanzielle Mittel der Kirchenstiftungen allgemein stark zurückgehen und die Baulast (Sanierung und Unterhalt) für diese Gebäude der Gemeinschaft der Gläubigen (genauer Kirchensteuerzahler) nicht mehr getragen werden kann.

Zum Stammtisch eingeladen waren neben interessierten Gemeindemitgliedern auch die Mitglieder des Kirchenbauverein und der Kirchenverwaltung.

Zu Beginn begrüßte Thomas Zeitler, Vorsitzender des Kirchenbauvereins, die zahlreich erschienenen Teilnehmer, darunter Pfarrer Hoch sowie Mitglieder der Kirchenverwaltung.

Als besonderer Auftakt wurde ein TV-Bericht aus der Sendung „Capriccio“ präsentiert, der die Umnutzung von Kirchengebäuden thematisierte und interessante Anregungen für die Diskussion bot.

Rückblick auf das vergangene Jahr

Thomas Zeitler fasste die Aktivitäten des letzten Jahres zusammen. Dazu gehörten unter anderem:

  • mehrere Stammtische
  • ein Workshops zur Ordnung der Ideenvorschläge in den Stammtischen mit Moderator Willy Perzl.
  • zwei Treffen mit dem Amt für Stadtentwicklung, bei denen die Möglichkeiten für eine neue Nutzung von St. Michael erörtert wurden
  • Besuch der in der umnutzung befindlichen Kirche St. Theresia, um Inspiration für die weitere Planung zu sammeln.

Im Fokus der Diskussion stand die Frage, wie die Zukunft von St. Michael gestaltet werden kann. Es kam die interessante Möglichkeit ins Spiel, eine professionelle Projektstudie durchführen zu lassen. Diese könnte durch Fördermittel zu 75 % finanziert werden. Es wurde erörtert, wie der erforderliche Eigenanteil aufgebracht werden könnte, und ob die Diözese schon bereit ist, diesen Weg mitzutragen. Eine Projektstudie über die Neunutzung von St. Michael könnte Grundlage für ein ‚EU-Förderprojekt für die Neunutzung von Kirchen‘ sein, das für 2026 von der EU angekündigt ist.
Auch alternative Ideen, wie eine Nutzung als Trauerhalle oder Bürgersaal, städtische Einrichtungen, wie Bücherei oder Museum, wurden angesprochen.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Erhaltung und eine angemessene Nutzung von St. Michael als zentralem Gebäude und des alten Pfarrhofs für die Pfarrgemeinde hohe Priorität hat. Mit der Unterstützung des Kirchenbauvereins und engagierten Bürgerinnen und Bürgern sollen die nächsten Schritte weitergeplant werden.

Ausblick

Als nächste konkrete Schritte wurden vereinbart:

  • Die Kirchenverwaltung nimmt Kontakt mit dem Bistum auf über die Möglichkeit einer Projektstudie.
  • Die Kirchenverwaltung berät über die Beauftragung einer Projektstudie in einer ihrer nächsten Sitzungen.
  • Ein Folgetreffen mit dem Amt für Stadtentwicklung ist für März vereinbart.

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger von Burgweinting, sowie besonders der Mitglieder der Pfarrgemeinde, insbesondere ihrer Gremien und Vereine, ist uns ein wichtiges Anliegen auf dem Weg einer guten Zukunft der „Alten Pfarrkirche St. Michael“ und des „Alten Pfarrhofs“.

Teile diesen Beitrag mit guten Freunden:
→