Am 4. Juni war es wieder einmal so weit. P. Gerhard Lagleder OSB war zu Besuch in St. Franziskus und feierte mit Pfr. Michael Hoch in St. Michael die Abendmesse. Daran schloss sich ein hochinteressanter Vortrag über die Missionsarbeit heute an.

Die Messfeier in St. Michael war schon besonders gestaltet. Neben afrikanischen Liedern sprach P. Gerhard einige Elemente der Eucharistiefeier in isiZulu, der Sprache, die er in seiner Wahlheimat Südafrika am häufigsten spricht. Etwa 30 Millionen Menschen sprechen sie in Südafrika, wo P. Lagleder als Benediktiner und Maltesermitarbeiter große Projekte anstoßen und belgeiten durfte.

Nach der Messe in der ‚Alten Pfarrkirche‘ und dem Segen in Zululand-Sprache entließ Pater Lagleder die Gottesdienstgemeinde in den warmen Mittwochabend, nicht ohne zur Begegnung im Pfarrheim einzuladen. Denn dort, in der Bibliothek waren die Burgweintinger eingeladen, den neusten Bericht aus Südafrika zu hören.

Viele sprechen P. Gerhard Lagleder, den Mitgründer der Brotherhund of Blessed Gérard, mit ‚Clemens‘ an, seinem bürgerlichen Namen, denn der Benediktiner und Malteser ist mit vielen Menschen in der Pfarrei in Herzlichkeit und Freundschaft verbunden.

In seinem Vortrag berichtet der in der Dompfarrei und St. Cäcilia aufgewachsene Clemens Lagleder über seine Lebensstationen auf dem Weg ins Zululand. 1992 gründet P. Lagleder als Hilfsorganisation der Malteser das Hungerhilfe Projekt für unterernährte Kinder. Daraus sind in 33 Jahren Arbeit, Schulen, ein Kinderheim, Hospiz mit Palliativmedizin, viele mobile Pflegeteams und somit unglaublich viel Hilfe zur Selbsthilfe für zahlreiche Menschen in einer der ärmsten Regionen in Südafrika entstanden. Der Einblick in die heutige Arbeit der Malteser in Südafrika weckte viel Mitgefühl und überraschte mit spannenden und nachhaltigen Initiativen.

Auch der Katholische Frauenbund Burgweinting unterstützt P. Lagleder immer wieder bei seiner Arbeit. So konnten auch dieses Mal 250,00 € direkt übergeben werden. „Wir können damit vielen Kranken helfen und leidgeprüften Waisenkindern eine Lebensperspektive eröffnen“, so waren sich P. Lagleder und die Vertreterinnen der KDFB Vorstandschaft Ursula Hartung und Gerti Dietrich einig.

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