Im Rahmen des Kunstprojektes „Dasein“ und in Zusammenarbeit mit dem Kunstkreis der Pfarrei St. Franziskus konnte wieder ein Künstler gewonnen werden, in der Pfarrkirche St. Franziskus auszustellen. Florian Geissler kam sogar persönlich zum Kunstgespräch , um über sein Kunstwerk „Phönix I“ zu erzählen.

Die mythische Figur des Phönix war der Ideengeber für das kreative Schaffen des Künstlers. Aus mehreren Teilen setzte Florian Geissler die ungewöhnliche Tonfigur zusammen und erzählte von der Entstehung des Kunstwerkes in seinem Atelier. Form, Materialität, Oberfläche und Farbgebung entstünden in einem längeren Prozess, bei dem der Künstler sich auch mit Fragen des Lebens auseinandersetze.

Christlich gesprochen erzählt die Geschichte des Vogel Phönix von der Hoffnung auf Auferstehung. Der Vogel verliert im Lauf eines Lebenszyklus all seine Kraft und Schönheit, bis er am Ende in Flammen aufgeht und nur noch ein Häufchen Asche von ihm übrig bleibt – so die Legende. Aus der Asche ersteht aber bald ein neues Vogeljunges, das Schritt für Schritt die Pracht des Phönix wieder erreicht.

Die Ideen und Ausführungen des Künstlers regten ein interessiertes Publikum zum Austausch und zum Nachfragen an. Viele Interessierte konnten so ihre eigenen Gedanken und Fragen zum Kunstwerk zum Ausdruck bringen.

Der Künstler stellt sein Werk bewusst in Kirchen aus. Hier wird die Hoffnung auf Auferstehung regelmäßig verkündet und gefeiert. Das Kunstwerk geht in diesem Raum in eine besondere Resonanz. In der christlichen Ikonographie wird der Phönix als Bild für die Auferstehung Christi verwendet, unter anderem an einem Seitenaltar in der Alten Kapelle in Regensburg.

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