Die Feier der Osternacht gehört zu den Höhepunkten im Kirchenjahr, ebenso die Festgottesdienste am Ostersonntag. In St. Franziskus wurden sie besonders feierlich begangen.
Die Osternacht beginnt an der Feuerstelle vor der Kirche: das Segnen des Feuers, das Segnen und Entzünden der Osterkerze, der Einzug mit dem Ruf „Christus, das Licht“ und das Verkünden des Osterlobes – diese tiefgehenden Rituale eröffnen die höchste Feier des Jahres. Viele Gläubige ließen sich einladen und feierten mit. Auch einige Erstkommunionkinder und Firmlinge waren gekommen. Sie durften ganz vorne mit dabei sein, als das Osterfeuer auf dem Kirchplatz gesegnet und die Osterkerze entzündet wurde.








„Wir sind keine Höhlenmenschen“, so Pfarrer Hoch in seiner Predigt. Er erinnerte an die Vorstellung, dass die ersten Menschen in Höhlen gehaust hätten; mittlerweile größtenteils widerlegt. Für Christen trifft das in besonderem Maße zu: „Christus ist in seiner Auferstehung hinausgetreten aus der Grabhöhle des ewigen Todes, des Kampfes ums Überleben, des alten Grundsatzes ‚Fressen und gefressen werden‘. Er hat den Weg ins wahre Licht eröffnet und beschritten“.
Christinnen und Christen haben sich dieser Bewegung angeschlossen. Sie brauchen sich nicht mehr in ihre Höhlen zurückziehen, sich verschließen und abschotten, sondern sollten sich vielmehr bewusst werden, dass Auferstehung bedeutet: die Höhlen zu verlassen und ans Licht zu treten. Für den, der sich dieser Bewegung anschließt, zählen nur noch Menschlichkeit, Barmherzigkeit, Güte, das Gute schlechthin.




Die Feier der Osternacht gestaltete der Kirchenchor unter der Leitung von Daniela Guimaraes unter anderem mit dem bekannten Halleluja aus G. F. Händels „Messiah“. Ministrantinnen und Ministranten verteilten am Ende der Osternacht bunte Ostereier; alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher waren von Mitgliedern der Yoga-Gruppen eingeladen, die österliche Gemeinschaft bei einem Glas Wein/Saft und kleinen Köstlichkeiten auf dem Kirchplatz weiterklingen zu lassen. Die letzten Gäste waren bis weit nach Mitternacht geblieben und freuten sich über die frohe Gemeinschaft und die gelungenen Feiern rund um Ostern.












Den Festgottesdienst am Ostersonntag gestalteten Wolfgang und Michaela Hörlin zusammen mit weiteren Solistinnen und Solisten mit der „Spaztenmesse“ von W. A. Mozart. Die Profimusikerinnen und -musiker machten damit den Ostersonntagsgottesdienst zu einem besonderen Höhepunkt und Erlebnis. Nach dem Gottesdienst öffnete die espressoBAR francesco bei herrlichem Frühlingswetter und viele genossen nach dem Festgottesdienst Espresso und gute Gespräche.





















