„Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit“ (2. Korinther 3,17) …und genau diese Freiheit spürte man an diesem Ort.

Der Abend legte sich über das Papstfeld wie ein sanfter Schleier. Ein weiches Licht, ein Hauch von Sommer, ein Feld voller Menschen, die sich, ohne es zu wissen, zu einem gemeinsamen Klangkörper formten. Schmetterlinge, die sich tummelten und Tänze aufführten. Kinder rollten sich ins Gras, ältere Menschen fanden Ruhe, Mütter ließen die Schultern sinken, Studierende lächelten und freuten sich darüber, an diesem Moment, teilnehmen zu dürfen. Ein buntes Miteinander, das sich ganz selbstverständlich fügte.

Der Gong öffnete Kreise im Abend.
Die Klangschalen setzten helle Spuren in die Luft.
Die Taiko rief uns ins Hier.

Und von fern antwortete die Welt:
das Rauschen vom Pürkelgut,
ein Auerhahn, der seine Rufe in den Himmel schickte.
Von der Nähe kamen Geräusche die das Leben mit sich bringt.

Letzte Sonnenstrahlen, die einen berührten und die Wiese in glühendes Gold versetzte und der Nachthimmel, der die Mondsichel von weitem präsentierte. Alles floss ineinander. Nichts störte. Alles verband.

Ein Nach(t)Klang, der nicht nur gehört wurde, sondern getragen hat, mit Klängen, Geräuschen, Rauschen und die Verbundenheit, allen Lebens. Mit der Freiheit, dass alles sein darf!

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